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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Ganz frisch habe ich Ihnen aus Israel eine Reportage aus Eilat am Roten Meer mitgebracht. Israels südlichster Punkt ist sicher: 400 Kilometer Wüste trennen die Retortenstadt von Anschlägen, Raketeneinschlägen und Bomben. Kein Wunder, dass nicht nur die Israelis den Wüstenstrand am korallenreichen, nördlichsten tropischen Meer der Welt schätzen….

Die Fotos zum Text habe ich hier.

Urlaub vom Krieg am anderen Ende der Wüste

Eilat. „Tauchen kann jeder“ behaupten die jungen Leute am Strand von Eilat, für die die Hippiezeit nie zu Ende ging. In ihren aus Brettern und Netzen gezimmerten Ständen erklären sie Urlaubern das Leben unter Wasser. Der junge Mann formt aus Daumen und Zeigefinger einen Kreis. „Das heißt ‚alles ok’“. Wenn es Dir gut geht, erwidere es, wenn nicht, gib mir ein Zeichen. Finger nach oben zum Beispiel heißt auftauchen – „aber nicht zu schnell, sonst bekommst Du Probleme mit dem Druck.“ Wenn Wasser in die Brille kommt, halte die Luft an und atme durch die Nase aus. So. Nach zehn Minuten Taucheinführung steht wieder eine Gruppe Tauchnovizen in schwarzen Neoprenanzügen und Taucherflossen, die Unterwasserbrillen in der Hand, unsicher am Kieselstrand.

Auf der anderen Seite der Bucht weht die schwarz-weiss-grün-rote Flagge des Königs. „Die größte Fahne der Welt“, erklärt der Tourguide. Sie gehört dem haschemitischen König von Jordanien….

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