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Rahidas Familie lebt seit 1948 in der Fremde. Ihr Dorf existiert nicht mehr. Jedes Jahr am 15 Mai, dem Tag der „Katastrophe“ betrauern die Palästinenser den Verlust der Heimat, während die anderen feiern und auf den Straßen tanzen. Yom Haz’maout, Unabhängigkeitstag heißt das größte weltliche Fest der jüdischen Israelis. Ein Datum zwei Geschichten und viele Wahrheiten. Rahida, die Flüchtlingstochter, unterrichtet jüdischen und arabischen Kindern im Friedensdorf Newe Shalom/Wahat al Salam beide Versionen. In der „Oase des Friedens“ leben rund 200 jüdische und arabische Familien gleichberechtigt zusammen. Die Kinder lernen in beiden Sprachen. Die Erwachsenen wählen für jedes Amt im Ort je einen Araber und einen Juden. „Vielleicht kann ich mich und meine Haltung ändern“, weiß Abdessalam Najjar, bis vor kurzem so etwas wie der Bürgermeister der Friedensoase. „Den Anderen kann ich nicht ändern“. In den Seminaren der Friedensschule lernen junge Juden und Araber, genauer hinzusehen, entdecken die eigenen Vorurteile über die jeweils anderen und die Wege, gewaltfrei damit umzugehen. „Vielleicht habe ich auch 20% islamischer Dschihad in mir“, überlegt Najjar, „aber zu 80% bin ich ein friedlicher Mensch und das stelle ich in meinen Mittelpunkt.“…

Meine Reportage (Text & Fotos) schicke ich Ihnen auf Wunsch gerne zur Ansicht zu….

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