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Alte und neue Heimat

Transnistrien „Immer noch besser als in Moldawien“ Eindrücke aus einem Land, das es für den Rest der Welt nicht gibt

Sendedatum: 18. September 2011 von Robert B. Fishman

Ein braungrüner träge mäandernder Fluss trennt Moldawien von einem Land, das es offiziell gar nicht gibt: Transnistrien hat sich nach dem Zerfall der Sowjetunion mit knapp 600.000 Einwohnern für unabhängig erklärt. Moldawische Soldaten versuch- ten vergeblich, das Gebiet zu erobern. Seitdem herrscht Waffenstillstand. Transni- strische Grenzer kontrollieren jeden, der rein und raus will, freundlich, aber bestimmt. Die Abfertigung dauert. Anstehen, Einwanderungskarte ausfüllen, warten – wie damals am antifaschistischen Schutzwall der DDR – nur ohne Mauer und Stachel- draht. Wer unerkannt über die Grenze will, könnte den Fluss an vielen Stellen ungehindert mit einem Boot überqueren. Verhandlungen über die Zukunft des Niemandslandes sind im vergangenen Sommer wieder gescheitert…….. http://www.wdr5.de/sendungen/alte-u-neue-heimat/s/d/18.09.2011-09.20.html

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