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Rund 44 Millionen Franzosen können sich bei der Wahl am Sonntag für einen Präsidenten entscheiden. Die Anhänger von Nicolas Sarkozy und François Hollande stehen sich unversöhnlich gegenüber. Gerade in Marseille, wo sich die Probleme wie in einem Brennglas bündeln. Die Stadt gilt als die ärmste Frankreichs. Hier sammelt sich die Not am Rand der Vororte.

Auf einer matschigen Brachfläche am Straßenrand stehen ein paar alte, kaputte Wohnwagen. „Da war das Zigeunerlager“, erklärt Elisabeth Kosa, die ganz in der Nähe in einer Reihenhaussiedlung wohnt. Die „Zigeuner“ sind weg. Frankreichs derzeit wahlkämpfender Präsident Nicolas Sarkozy ließ Tausende Roma vergangenen Sommer ausweisen. „Die Unordnung“, sagt Elisabeth Kosa, sei doch nicht gut fürs Image der Stadt. Außerdem fürchteten die Leute um ihre Sicherheit …… weiterlesen / lire la suite

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