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Ich staune immer wieder, wie viele spannende Projekte die Europäische Union (neben dem allbekanntem Unsinn aus Brüssel) fördert. Heute Nachmittag war ich auf der Abschlusspräsentation von Hands on Help in einschlingen: Die koordinieren ein Netzwerk von Projekten aus sechs Ländern (pl, fr, gr, de, es, it), welche nach Wegen der Weiterbildung für so genannte „benachteiligte“ und „bildungsferne“ Menschen suchen. Beispiel aus Bielefeld: Die hiesige AiDS-Hilfe hat mit HIV-positiven Menschen (vielen von ihnen sind drogenabhängig, psychisch krank u.a.) eine Tierpension aufgebaut, in der man Hunde tage- und wochenweise abgeben kann. Die „Teilnehmer“ bekommen im Projekt eine Ausbildung und lernen die sogenannten „Soft Skills“ für regelmäßige Arbeit. Nachdem Nachbarn sich anfangs mit Händen und Füßen gegen das Vorhaben gewehrt (und sogar schon das Haus angezündet) haben, läuft es inzwischen ganz gut. „Inzwischen beschwert sich niemand“, sagte der Geschäftsführer der AiDS-Hilfe Peter Struck. Auch spannend: Das seit 16 Jahren bestehende, inklusive Theater „Götterspeise“ mit „behinderten“ und „nicht-behinderten“ Menschen: Leute aus dem Publikum fragten die Regisseurin nach den Aufführungen, oft, wer denn im Ensemble nun die „Behinderten“ sein. Ein Zeichen dafür, dass die „Inklusion“ hier gelingt. – und ich habe wieder neue Themen, demnächst mehr dazu….

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