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Robert B. Fishman: „Druck auf Journalisten steigt“

Als Journalist arbeitet Robert B. Fishman immer noch gerne. Was ihm nicht gefällt, sind schlicht und einfach die wirtschaftlichen Bedingungen. 

Berlin – Robert B. Fishman ist freier Autor, Fotograf, Journalist für Radio und Print, Seminaranbieter für Workshops in journalistischen Arbeitstechniken, kreatives Schreiben, Reisejournalismus und Fotografie sowie Moderator.

Zu hören sind seine Stücke unter anderem im „Deutschlandfunk“, beim WDR, im DRS in der Schweiz, zu lesen unter anderem in der einst alternativen „taz“, dem Berner „Bund“, „Die Presse“ Wien. Zu seinem Blog geht es hier, seinen Fotoblog finden Sie hier.

Für NEWSROOM erinnert er sich an seinen Einstieg in den Journalismus.

„In den Journalismus bin ich ähnlich eingestiegen wie Lisa Rossel, nur dass ich – um eine fachliche Grundlage zu haben – Jura und nicht BWL studiert habe. Damals, zu noch gänzlich analogen Zeiten, gab es drei Journalistenschulen.

In Köln hatte ich schon 1984 – ebenfalls mit 23 Jahren – die Aufnahmeprüfung bestanden, mich dann aber doch entschieden, zuerst mein Studium zu Ende zu bringen. Während des Studiums habe ich frei für ein Stadtmagazin geschrieben und erste Radiobeiträge für das Regionalprogramm des WDR geliefert.

Anschließend hatte ich das Glück, einen Platz an der Deutschen Journalistenschule / Burda-Journalistenschule zu ergattern. 1990 bin ich dann nach Ost-Berlin zur Berliner Zeitung gegangen, wurde dort aber nicht übernommen.

Gruner und Jahr hatte inzwischen den Berliner Verlag gekauft und wollte vor allem Stellen abbauen.

Vom Journalistenberuf bin ich nach wie vor überzeugt und begeistert, von den (wirtschaftlichen) Bedingungen allerdings ganz und gar nicht.“

 

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