Schlagwörter

, , , , , , ,

Weil die Zeit schon wieder so knapp ist (und ich im Moment in Arbeit fast untergehe) habe ich einen Job in einer Journalistenmailingliste geposted: Für 130 Euro suchte ich jemanden, der oder die mir die Aufnahmen meiner Radiointerviews aus Riga verschriftet, also schlicht abtippt. Vermutet hatte ich, dass sich für so eine Sklavenarbeit für (ich gebe es zu) schlechte Bezahlung (angesichts der Honorare, die ich für die Radiobeiträge von den Sendern bekomme ist mehr nicht drin) kaum jemand melden wird. Weit gefehlt: Acht (!!) Leute wollten den Job unbedingt haben. Meine Verwunderung wich schnell dem Entsetzen: Wie geht es vielen freien Journalisten, dass sie sich um so einen Job reißen? Willkommen im Prekariat.

Advertisements