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Tief im Osten der EU bereitet sich die zweitgrößte Stadt der Slowakei auf ihre große Rolle im kommenden Jahr vor: Zusammen mit Marseille wird Košice Europäische Kulturhauptstadt 2013. Inmitten eines Meeres von Plattenbauten erwartet die Besucher eine Altstadt mit viel österreichisch-ungarischem Habsburger-Charme, alten Kaffeehäusern und der längsten Flaniermeile Osteuropas.

Kosice. Die Tschechoslowakische Sozialistische Republik liegt im alten jüdischen Viertel, gleich neben der „Stinkenden Katze“ schräg gegenüber der orthodoxen Synagoge. In dem jüdischen Gotteshaus stellt Viktor Sefcik seine Werke aus. Sefcik hat in New York gelebt, in Italien und an ein paar anderen Orten der weiten Welt, aber schließlich ist er doch zurückgekommen, ins heimische Košice. „Die Hauptstraße“ habe er in der Fremde am meisten vermisst, sagt er leise nach einigem Überlegen. Der 50-jährige große kräftige Mann mit dem grau gewordenen Bart und der Halbglatze schlägt sich als freier Maler durchs Leben – bescheiden zwar, aber er findet doch immer wieder Käufer für seine leuchtend-bunten Bilder, die an die Werke Pablo Picassos und die Kunst der Expressionisten der 20er-Jahre erinnern. In dieser Mischung hat er seinen eigenen Stil gefunden.

Die jüdische Gemeinde hat ihre „Alte Synagoge“ in Košice Künstlern für Ausstellungen überlassen.

Sefciks rebellische Zeit lag vor der „Wende“ …..

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