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Entdeckungsreise zum Hören nach Istanbul, Bitte um Tipps und Hilfe 21. November 2009

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Liebe Leute, im Februar 2010 fahre ich auf eine Recherchereise nach Istanbul für eine Radio-Sendung, die ich für „Corso“ im Deutschlandfunk http://www.dradio.de mache. Nun suche ich dort spannende Menschen, die Lust haben, vom Leben in der Stadt, den Kulturen, den Widersprüchen, dem Alltag etc. zu erzählen, mir (also den Radiohörer/innen) Orte, Lebensräume, Stadtteile etc. zu zeigen und so zum Bild der Stadt in der Sendung beitragen möchten. Wer jemanden kennt, Ideen hat, 1000 Dank für Tipps!/

versuche mich jetzt auch im twittern…. 19. November 2009

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schon wieder Werbung ;-), die Ausschreibung für mein Seminar „Reisejournalismus“….. 18. November 2009

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Tunesien statt Münsterland? Nicht nur darüber kann man nach den jüngsten tunesischen „Wahlen“  trefflich streiten. Also sage ich jetzt nichts mehr (das halte ich eh nicht lange durch)  und hoffe, mit kritischen Blicken der Seminarteilnehmer/innen und dem etwas Geld, das wir ins Land bringen, den Menschen dort etwas mehr zu nutzen als zu schaden. Also, auf zum neugierig fragenden und lernendenSeminar Reisejournalismus nach Tunesien. Garantiert mehr als Palmen und Strand: Es sind noch Plätze frei: http://www.reiseseminare.de/personality_seminarreisen/reisejournalismus.php

zum Hintergrund leider schon etwas älter, aber es wird sich nicht viel geändert haben:

Mein Interview mit der tunesischen Menschenrechtlerin Sihem Bensedrine aus dem Jahr 2005

Diktatur der Raffkes im Urlaubsparadies

Von Robert B. Fishman

Frau Bensedrine, wer könnte Sie von Europa aus wie im Kampf für die Menschenrechte in Tunesien unterstützen?

S.B.: Den meisten Einfluss hätten die großen Reiseveranstalter. Die Regierungen der Reiseländer – nicht nur Tunesiens – haben Angst vor der wirtschaftlichen Macht der Reiseveranstalter. Man könnte diese zum Beispiel mit einer Kampagne unter Druck setzen, damit sie die ethischen Vereinbarungen über den internationalen Tourismus wirklich beachten. Dazu müsste man den Reiseveranstaltern konkrete Vorschläge vorlegen: Zum Beispiel einen Solidaritätsfonds für die Opfer der Unterdrückung. In einen solchen Fonds könnten die Veranstalter vielleicht 0,0001% der Einnahmen aus dem Tourismus in dem jeweiligen Land einzahlen, würde das nicht nur dem Image der Diktatur schaden, sondern auch Druck auf die jeweiligen Regierungen ausüben. Helfen würde meiner Meinung nach auch ein Ranking der Freiheit in unterschiedlichen Ländern. Das können natürlich nicht die Reiseveranstalter machen, aber z. B. eine Unterorganisationen der Welttourismusorganisation WTO. Dies könnte ihre Bewertungen nach den Vorschlägen der Menschenrechtsorganisationen in den jeweiligen Ländern vornehmen.

Welche Argumente haben denn die Reiseveranstalter, um von Regierungen die Achtung der Menschenrechte zu fordern?

1999 hat die Welttourismusorganisation in Santiago de Chile offiziell ethische Standards für den Tourismus verabschiedet. Diese Standards binden die Reiseveranstalter wie ein Gesetz. Das sind nicht irgendwelche Vorschläge, sondern verbindliche Festlegungen. Damit haben wir ein Instrument. Nun kommt es darauf an, dieses auch umzusetzen. Es stimmt, dass es keine Sanktionen gegen diejenigen gibt, die sich nicht an den Ethikcode halten. Die Medien müssen darüber berichten, wenn sich Regierungen und Reiseveranstalter nicht an die Bestimmungen halten.

Läuft denn ein Tourist, der die politische Situation in Tunesien anspricht, Gefahr, Probleme zu bekommen, oder verhaftet zu werden?

S.B.: Touristen gehen kein großes Risiko ein. Schlimmstenfalls setzt sie die Polizei in das nächste Flugzeuge nach Hause. Da gehen die Menschen in Tunesien ganz andere Risiken für die Freiheit eingehen: Folter, Trennung von der Familie, Gefängnis. Im Vergleich dazu ist das Risiko, nach Hause geschickt zu werden nicht so groß. Das kann man schon eingehen.

Sprechen die Menschen in Tunesien offen über ihre Schwierigkeiten und die politische Situation oder vermeiden Sie diese Themen lieber, um ihr Leben nicht in Gefahr zu bringen?

S.B.: Die Leute haben Angst. Den Touristen erzählen sie, dass alles in Ordnung ist. Es dauert seine Zeit, bis man das Vertrauen der Menschen gewinnt. Aber man hatte mir auch gesagt, dass die Deutschen sehr kalt seien. Ich habe hier erfahren, dass die Leute zurückhaltend sind. Und ich habe gelernt, diese Zurückhaltung zu respektieren und zu mögen. Die Leute hier lassen sich Zeit, bis sie anderen vertrauen. Aber wenn man das Vertrauen gewonnen hat, hat man es für immer. Und das Selbe sage ich den Touristen. Die Touristen können nicht alles sofort erwarten. Sie sollten sich auf einen Vertrauensbildungsprozess einlassen. Und wenn das Vertrauen einmal da ist, erzählen die Tunesier gerne und viel – so lange kein Polizist in der Nähe ist. Drei Viertel der Polizisten bei uns sind in Zivil. Eigentlich reicht es, wenn man sich als Tourist vor der Reise mit den Problemen im Land beschäftigt hat und man sich dann auf sein Gefühl verlässt. Dann findet man einen guten Weg. Die Menschen sind doch überall auf der Welt die Gleichen und die Zugänge zu den Herzen der Menschen auch.

Warum wissen denn so wenige Deutsche von den Zuständen in Tunesien, obwohl doch so viele Urlauber dort hin reisen?

S.B.: Man verkauft den Touristen ein heiles, problemfreies Produkt. Tunesien investierte sehr viel in seine Imagepflege. Da führen wir zusammen mit Amnesty International, kritischen Journalisten und Reporter ohne Grenzen einen regelrechten Krieg um die Wahrheit. Wir versuchen darüber zu informieren, dass diese Länder, die sich als heile Reisewelten darstellen, für die Einheimischen ein Gefängnisse sind.

In Deutschland gilt Tunesien als das liberalste und weltoffenste unter den arabischen Ländern. Stimmt dieses Bild denn überhaupt nicht?

S.B.: Wir haben in Tunesien einen recht hohen Bildungsstand, gebildete Jugendliche, eine relativ gute Gesundheitsversorgung. Aber das ist nichts, was Präsident Ben Ali dem Land gebracht hätte. Schon 1956 haben wir die Frauenrechte erstritten. Die allgemeine Schulpflicht gilt seit 1960 – für Jungen und für Mädchen. Auch die Infrastruktur für das Gesundheitswesen stammt aus dieser Zeit. Aber das ist doch kein Grund, dass man uns unsere Freiheit vorenthält. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir deshalb, weil der weiterentwickelt sind, eine Diktatur haben müssen. Das ist doch paradox. Die tunesische Diktatur instrumentalisiert den sozialen Fortschritt, den wir erreicht haben, gegen uns.

Und wie sehen Sie Tunesien im Vergleich zu den anderen arabischen Ländern?

S.B.: Mit Saudi-Arabien würde ich keinen Vergleich wagen, mit Libyen auch nicht. Aber die Marokkaner, Algerier, Ägypter haben mehr Freiheiten, als wir in Tunesien, viel mehr. Dort gibt es mehr Pressefreiheit, mehr Versammlungsfreiheit.

Welche Idee oder Ideologie steht denn hinter der Diktatur Ben Alis?

Keine. Den Machthabern geht es nur darum, möglichst viele öffentliche Ressourcen für die Familie Ben Ali abzuzweigen. Das ist Korruption und die Anhäufung öffentlicher Reichtümer auf den Konten der regierenden Clique. Das ist ihr einziges Ziel. Wir haben eine mafiöse Diktatur.

Deutschlands größter Reiseveranstalter, die TUI, will nicht verraten, wie viele Gäste sie jedes Jahr nach Tunesien bringt. Man solle aber „Wirtschaftskraft und Einflussmöglichkeiten“ der Reiseunternehmen nicht überschätzen, meint Unternehmenssprecher Robin Zimmermann. Und schließlich sei es nicht Aufgabe der TUI, sich in die Innenpolitik der Reiseländer einzumischen. Dies sei Sache der Bundesregierung. Den Vorschlag von Sihem Bensedrine, einen Fonds für Menschenrechtler aus Einnahmen der Touristikunternehmen zu finanzieren, werde die TUI daher nicht unterstützen. Nach Touristenzahlen ist Tunesien für TUI Deutschland das achtwichtigste Reiseland nach Spanien, der Türkei, Deutschland, Griechenland, Ägypten, Österreich und Italien. Rund acht Prozent der deutschen TUI-Kunden reisten nach Tunesien. rf

zum Hören gibt’s mich jetzt auch auf der Webseite des BR….. 18. November 2009

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… mit meiner Sendung von den Orkney Inseln im „Breitengrad“: http://www.br-online.de/bayern2/breitengrad/orkneys-entschleunigung-inseln-ID1248157041071.xml

Überlebens- und andere Fragen 8. November 2009

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Politiker/innen kommen und gehen. Sie treffen Entscheidungen, die die Nachfolger/innen wieder umwerfen (können).  Jetzt sollen Steuersenkungen die  Wirtschaft ankurbeln und die Staatskasse füllen. Viele Wirtschaftswissenschaftler halten dagegen: „Steuersenkungen refinanzieren sich höchstens zu einem Drittel über mehr Wachstum.“ Glaubt Guido Westerwelle nicht? Nur 40% der Menschen in Deutschland  “verdienen“ so viel, dass sie überhaupt Einkommensteuer zahlen. Die Sozialabgaben und die Mehrwertsteuer, die voraussichtlich erhöht werden, zahlen fast alle. In den 80er Jahren hat es US-Präsident Ronald Reagan schon mal versucht: Steuern runter, Wachstum rauf, die so genannten Reaganomics. Ergebnis: Die höchste Staatsverschuldung, die die USA bis dato gesehen hatte. Solche Fehler kann man machen, gerne auch mehrfach. Teuer, aber revidierbar.

Fehler, die unsere Lebensgrundlagen zerstören, lassen sich irgendwann nicht mehr korrigieren.

„Wir berechnen Zusatzgewinne von 44 Mrd. Euro. Das betrifft eine Laufzeitverlängerung um zehn Jahre. Sie können natürlich deutlich mehr errechnen, wenn Sie das technische Potenzial voll ausschöpfen und um 25 Jahre verlängern würden. Dann liegen wir bei den konservativen Strompreis-Szenario bei 119 Milliarden Euro und bei dem progressiveren langfristig realistischen Strompreis bei bis 233 Milliarden Euro,“ rechnet Bernhard Jeggle von Landesbank Baden-Württemberg LBBW im Deutschlandfunk vor. Es geht um die Verlängerung der Laufzeit für die 17 deutschen Atomkraftwerke. Da fallen dann auch ein paar Euro für Wind- und Solarkraftwerke ab.

Aber: „billiger“ Atomstrom bremst den Ausbau der erneuerbaren Energien. Wenn jetzt der Ökostromanteil, wie von Schwarz-gelb politisch gewollt, noch weiter steigt, aus technischen Gründen die Atomkraftwerke aber nicht herunterregelt werden können und diese Meiler auch noch viele Jahre länger laufen, dann droht der rund um die Uhr anfallende Atomstrom nicht nur die Stromnetze verstopfen … 

Das Festhalten an der Atomkraft hält auch neue kleinere Stromanbieter davon ab, ihrerseits in neue moderne Kraftwerke zu investieren. Damit werden ausgerechnet die neuen Stromanbieter ausgebremst, die auf dem Strommarkt für mehr Wettbewerb und sinkende Preise sorgen sollen, berichtet der Deutschlandfunk in der Sendung „Hintergrund“.

Und wo hin mit dem strahlenden Müll? Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz BUND:

„… jedes Jahr Laufzeitverlängerung bedeutet 450 Tonnen hochradioaktive Abfälle zusätzlich, von denen bisher kein einziges Gramm irgendwo endgelagert ist.“ Und die Bundesregierung: Will budden (und beten?). Vielleicht findet sich ja irgendwann mal ein sicheres Endlager. Mit dem jahrtausendelang tödlich strahlenden Atommüll dürfen sich dann viele Generationen nach uns beschäftigen….  . Vom Risiko eines Unfalls in einem AKW oder eines Anschlags reden wir lieber nicht. Übrigens: Wären die Atomkraftwerke für solche Unfälle haftpflichtversichert, so wie es nach dem Gesetz jedes Auto sein muss, würde die Kilowattstunde Atomstrom rund 4 Euro kosten.

Quelle für die Zitate: http:// www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1063059/

Das Kilo Kaffee aus Katzendreck für 1200 Euro und 1 Milliarde Menschen, die nicht satt werden 4. November 2009

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1200 Euro für ein Kilo Kaffee aus Katzensch….

Das Besondere: dieser Kaffee wird aus echtem Katzenkot gemacht. Indonesien – Hier leben die indonesischen Zibetkatzen. Ihre Leibspeise: Kaffeekirschen. Allerdings können sie nur das Fruchtfleisch verdauen, die Kaffeebohnen selbst scheiden die Tiere wieder aus. Und genau das ist die Grundlage für den teuersten Kaffee der Welt…http://www.prosieben.de/tv/galileo/zusatzinfos/galileo-zusatzinfos-4-november-2009-1.1149235/tab-Lebensmittel/

und:

Von Jahr zu Jahr steigt die Anzahl der Menschen, denen nicht genügend zu essen haben. Die Zahlen der FAO (Oktober 2009) zeichnen ein erschreckendes Bild: 2009 sind es rund eine Milliarde Menschen, die hungern müssen…http://www.welthungerhilfe.de/hunger_spezial.html

auch Bielefeld hat jetzt ein barcamp: 20./21. Nov. 2009 in der Weltstadt am Teutoburger Wald 3. November 2009

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„Du kannst vortragen, was Du möchtest, aber bitte in höchsten 20 Minuten.“ –  “Un-Konferenz“ nennen die Barcamper ihr Konzept. Wer ein Thema hat, meldet sich. Wenn sich genügend Teilnehmer/innen dafür interessieren, entsteht daraus ein Panel, also ein Referent/in und die Zuhörer/innen. Nie Methode erinnert an Open Space und ähnliche offene Formen von Kommunikationsveranstaltungen. Die Grenzen zwischen Vortragenden und Zuhörer/inn/en werden durchlässig. Sie lernen voneinander. Klingt spannend, mal schauen, was draus wird…. http://www.barcampbielefeld.mixxt.de

 

31. Oktober 2009

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… hier kommt der Werbeblock: Einsteiger/innen/seminar Freie Journalisten am 12./13.12.09 im vorweihnachtlich-besinnlichen Berlin 15. Oktober 2009

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…. immer lustig und vergnügt, bis… die Kohle alle ist oder wie überlebe ich als freier Journalist. Nach 20 Jahren im Job kann ich viel erzählen, gerne auch Dir und Ihnen im Seminar Freie Journalisten…. Natürlich haben wir auch kompetente Referenten eingeladen, einen vom Arbeitsamt, einen Versicherungsspezi und….

http://www.pressenetzwerk.de/index.php?option=com_content&view=article&id=116&Itemid=110

Seminar für NachwuchsjournalistInnen auf dem Weg in den freien Journalismus
12. – 13. Dezember 2009

Krise, Krise, aber nicht bei mir? Ob Gruner & Jahr oder der WDR- Verlage und Sender bauen Stellen ab. In den Redaktionen bleibt immer mehr Arbeit an immer weniger fest Angestellten hängen. Die Chance für freie Journalist/innen. Für den Sprung in die Selbstständigkeit gibt es in unserem Seminar den passenden Fallschirm: Künstlersozialkasse, VG Wort, Überbrückungsgeld, Steuern, Versicherungen, Büroausstattung Verwaltung, netzwerken und vor allem verkaufen, verkaufen, verkaufen…und das möglichst mehrfach an Print, Hörfunk Fernsehen Online und an PR-Auftraggeber. Dann steht der großen Freiheit (fast) nichts mehr im Wege.

Das Seminar findet in den Räumen der Tageszeitung taz statt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 250 €. Darin enthalten sind eine Übernachtung im Einzelzimmer sowie das Abendessen am 12. Dezember.

Seminarleiter Robert B. Fishman arbeitet seit 20 Jahren frei für Printmedien, Hörfunk und Bildagenturen.

Frei zu werden ist nicht schwer,
frei zu sein dagegen sehr
Grüß Gott, ich fotografiere fürs Radio.

P.S.: Dank dem lieben, ratlosen(?) Kollegen http://www.freischreiber.de/klaus-martin hier im Bild für das Foto….

… vergiftete Seelen… 15. Oktober 2009

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… ein goldener Oktobertag, mit dem Fahrrad auf dem Weg in die Stadt, am Wegesrand ein Aufsteller-Schild: „Vorsicht Baumfällarbeiten“, dann ein Hubwagen, der vier Fünftel des Weges versperrt, daneben zwei Männer in Warnwesten mit Helm auf dem Kopf, einer spricht mich an „Was meinen Sie, warum das Schild hier steht?“ und ohne eine Antwort abzuwarten: „Das ist eine Gefahr. Sie können hier doch nicht einfach vorbeifahren. Da steht doch ein Hubwagen.“Ich: „Man kommt doch dran vorbei“. Seine Schimpftirade höre ich nicht mehr, bin weitergefahren…. Ja, er ist wichtig, er trägt eine städtische (Arbeits)uniform…..  vor ein paar Wochen auf einem Fernbahnsteig unter freiem Himmel:  Ein Mann raucht etwa zehn Schritte außerhalb des mit weißer Farbe auf den Bahnsteig markierten Raucherbereichs. Ein anderer Wartender schnauzt ihn an „Hier ist Rauchverbot“. Ich: „Wir sind doch draußen und wo ist der Unterschied, ob der Mann nun hier oder zehn Schritte weiter rechts raucht?“ Er:  “Mich stört es. Außerdem sind Regeln dazu da, dass sie eingehalten werden.“  S-Bahnhof München-Solln im September 2009: Jugendliche prügeln auf einen Mann ein. Als er schon reglos am Boden liegt, treten sie so lange auf ihn ein, bis er tot ist. Den Polizeiermittlungen zufolge standen etwa zehn Passanaten auf dem Bahnsteig und schauten zu, ohne etwas zu unternehmen.